Neuronale Imaginations - Therapie

Eine neue psychotherapeutische Methode zur Aufarbeitung unbewusster Angst – und Verhaltensstörungen.
nach Th.Stöhr
Eine neue Imaginations Therapie

In einer leichten Trance, dem sogenannten Alpha - Zustand, werden speziell entwickelte Bildformen genutzt, um "falsch" verknüpfte neuronale Ensembles zu finden und zu korrigieren. Das eigentliche dahinterstehende Ereignis oder Trauma wird sichtbar gemacht und zusammen mit den Patienten aufgearbeitet.

Die Neuronale Imaginationstherapie geht davon aus, dass alle Ereignisse, Ideen, Gefühle, damit verbundene Hoffnungen und Glaubenssätze (innere Gesetze) unterschiedlich tief im Unterbewusstsein verankert und miteinander verschränkt sind.

Nicht eine einzelne Nervenzelle (Neuron), sondern ein Ensemble von Neuronen speichert all diese Erfahrungen und deren Bewertungen. Diese neuronalen Einheiten wiederum bilden große Neuronen Netzwerke. Durch Lernvorgänge kommt es zu biochemischen strukturellen Veränderungen und Umgestaltung des neuronalen Netzes. Auch jede Kommunikation mit uns selbst oder mit Anderen, kann die Struktur mehrerer Ensembles verändern. Hier im Unterbewusstsein ist alles gespeichert.  

Nicht immer zu unserem Besten. Was als Überlebensstrategie und Stressvermeidung für unser Unterbewusstsein „früher“ gut war, kann sich im Laufe der Jahre als Bumerang erweisen. Denn nicht aufgearbeitet Traumata, harren immer auf eine Lösung.

Uns muss aber bewusst sein, dass ein Jeder, der das zu dieser Zeit und Alter, in dieser Gesellschaft und Familie und unter den gleichen Umständen erlebt hätte wie wir selbst, es heute genauso gehen würde wie uns. Daher gibt es keine Schuld, es gibt nur Ursachen.

Damals waren vielleicht die Vermeidung und das Ausblenden von Ereignissen gut für uns. Es hat uns überleben lassen, wie schlimm es auch war. Diese erlernten Verhaltensstrategien hindern uns aber im Heute, ein glückliches freies Leben zu führen.

Dazu kommt, dass bei Stress (wozu auch Angst zählt) eigentlich nicht zusammengehörende Erlebnisse und Ereignisse, mit ihren dazugehörigen Gefühlen und Glaubenssätzen, vom neuronalen Netzwerk miteinander verknüpft werden können. Oft dann, wenn diese Erlebnisse und deren inneren Bewertungen sich sehr ähnlich sind. Oder weit häufiger, wenn ein unbewusstes großes Trauma die Oberhand gewonnen hat.

 

 

Eine neue Hypnotherapie

Immer mehr Neuronale Netzwerke können sich verschränken und in Wechselbeziehung mit einander treten. Es handelt sich hierbei um neuronale Einheiten, die aufgrund einer gemeinsamen Aktivierung eine verstärkte Verschaltung erfahren haben. So folgt dann der ersten Angst die Nächste.

Aus mehreren Ereignissen, bilden sich dann unterschiedlich starke Angstformen heraus. Auf der Ebene des veränderten Bewusstseinszustandes, schließt sich dann eine Ausweitung der Aufmerksamkeit auf möglichst viele Aspekte des Erlebens an. So entsteht eine aus Patientensicht unbeherrschbare Angststörung. Die Betroffenen versuchen oft, die Auslöser für die Ängste zu vermeiden und ziehen sich immer mehr aus dem Alltag zurück. 

Und genau hier setzt die Neuronale – Imaginations - Therapie an. Nachdem zuerst ein stabiles Fundament geschaffen wurde, bestehend aus Selbstvertrauen, Zuversicht und Tatkraft, werden zuerst die „falschen“ Ensembles korrigiert, um dann das dahinterliegende Trauma aufzuarbeiten, welches nun sichtbar geworden ist. Die Geschwindigkeit und Tiefe der Behandlung richtet sich ganz nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Es wird immer nur das aufgearbeitet was möglich ist, ohne den Patienten zu überfordern.

 

Anwendungsgebiete:

„Da wir die Summe all unserer Erfahrungen und deren Interpretationen sind und wir die Ereignisse die da waren nicht ungeschehen machen können, bedarf es einer neuen inneren Sichtweise auf sie.“ F.J.A.

 

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